Gesundheit im Wahlkreis 14 Rostock – Landkreis Rostock II
Gesundheit im Wahlkreis 14 Rostock – Landkreis Rostock II

Quelle: rostock.de (Screenshot)

[Gesundheit im Wahlkreis] Rostock – Landkreis Rostock II: Der Bundestagswahlkreis 14 mit 223.551 Wahlberechtigten (2013) liegt in Mecklenburg-Vorpommern.

Fundstelle zum Thema "Gesundheit":

Das Gesunde Städte Projekt der Hansestadt Rostock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Gesundheitsargumenten einen größeren Stellenwert für Entscheidungen in Planung und Politik zuzubilligen
  • Gesundheitsförderung als ressortübergreifende Querschnittsaufgabe zu begreifen
  • das öffentliche Bewusstsein hinsichtlich der Betrachtung von Gesundheit als Prozess zur Erlangung physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens zu schärfen sowie diesen im Zusammenhang
  • mit Lebensqualität und der Fähig- keit zur Lebensbewältigung zu betrachten,
  • dass Entscheidungen in einer Kommune, seien sie von Politik, Wirtschaft, Stadtverwaltung usw. getroffen, auf ihre Gesundheitsverträglichkeit hin bewertet und ausgerichtet werden.

 

Die Verpflichtungen der Hansestadt Rostock

 

Als Mitglied im Gesunde Städte Netzwerk Deutschlands hat sich die Hansestadt Rostock verpflichtet, das von den Mitgliedskommunen verabschiedete 9-Punkte-Programm zu erfüllen.

 

Das bedeutet für die Hansestadt Rostock

  1. Die Gesunde Städte Konzeption und die Ziele der Ottawa Charta für Gesundheitsförderung" zu unterstützen und den Beitritt in das Netzwerk und auch den Austritt durch Bürgerschaftsbeschluss herbeizuführen.
  1. Zwei Personen verbindlich zu benennen, die im Netzwerk die Gebietskörperschaft sowie die Selbsthilfegruppen und -initiativen vertreten und einen für die Gesunde-Städte-Arbeit zuständigen Koordinator.
  2. Eine ressorübergreifende gesundheitsfördernde Politik zu entwickeln. Dabei sind die verschiedenen Politikbereiche, Fachämter und auch Einwohner in diesen Prozess einzubeziehen. Die Einrichtung entsprechender kooperativer Infrastrukturen wird empfohlen.
  3. Gesundheitsfördernde Inhalte und Methoden sollen bei allen öffentlichen Planungen und Entscheidungen berücksichtigt werden.
  4. Es sind Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger verstärkt an der Gestaltung ihrer Lebens- und Umweltbedingungen beteiligen können. Für diese Mitwirkung wird die Schaffung geeigneter Unter- stützungs- und Koordinierungsstrukturen empfohlen.
  5. Verständliche und zugängliche Informationen und Daten sollen den Prozess zu einer gesunden Stadt begleiten (Gesundheits- und Sozialbericht-erstattung).
  6. Die Teilnahme an gemeinsamen Treffen mit Delegierten der am Netzwerk Netzwerk beteiligten Städte soll den gegenseitigen Austausch und die

Weiterentwicklung der gesundheitsfördernden Aktivitäten gewährleisten. Die Teilnahme der zwei benannten Personen an der jährlichen Mitglieder- versammlung sowie an weiteren Treffen (Symposien, Workshops, regionale Netzwerke) ist zu ermöglichen und zu finanzieren.

  1. Erfahrungen, Erkenntnisse und praktikable Modelle zur Gesundheitsförderung sind an das Gesunde Städte Sekretariat in Hamburg zur Verbreitung im Netzwerk zu übermitteln.
  2. Alle vier Jahre trägt die Mitgliedskommune den anderen Netzwerkmitgliedern ihren Erfahrungsbericht vor, der die Erkenntnisse aus der kommunalen Gesunde Städte Arbeit reflektiert. Gleichzeitig wird die Bürgerschaft und/oder die Fachausschüsse über die kommunale Umsetzung der Gesunde Städte Programmatik informiert, um über die weitere Arbeit zu entscheiden.

Fakten zum Erfolg dieses Angebots: -

Fakten zum Gesundheitszustand im Wahlkreis:

Gesundheitsbericht der Hansestadt Rostock 2015 (Berichtszeitraum 2004 bis 2013) (Download: PDF; 6,9 MB)

Bewertungen: -

Quellen: rostock.de / rathaus.rostock.de / de.wikipedia.org

Auf der Grundlage des Bürgerschaftsbeschlusses 508/36/1992 wurde die Hansestadt Rostock Mitglied im Gesunde Städte Netzwerk der Bundesrepublik Deutschland. Zur Umsetzung des Gesunde Städte Projektes der Weltgesundheitsorganisation in Rostock wurde die Arbeitsgruppe "Kommunale Gesundheitsförderung" am 01.12.1992, angebunden an das Gesundheitsamt gegründet und verfolgt seitdem das Ziel, das Leitbild "Gesunde Stadt " langfristig zu entwickeln.

 

Leitbild

 

Die Entwicklung zu einer gesunden Stadt führt zu einer besseren Nutzung kommunaler Ressourcen, fördert die Bindung an den eigenen Lebensort, die Unterstützung untereinander und die Fähigkeit des einzelnen, wie auch von Institutionen, für die Gesundheit im Sinne der WHO-Definition Sorge zu tragen. Gesundheitsförderung ist deshalb Teil der Stadtpolitik und versucht, auf sie Einfluss zu nehmen. Dabei konzentriert sich die Gesunde Städte Arbeit darauf,

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