Gesundheit im Wahlkreis 18 Hamburg-Mitte
Gesundheit im Wahlkreis 18 Hamburg-Mitte

Quelle: hamburg.de/mitte (Screenshot)

[Gesundheit im Wahlkreis] Hamburg-Mitte: Der Bundestagswahlkreis 18 mit 256.807 Wahlberechtigten (2013) liegt in Hamburg und umfasst das Gebiet des Bezirks Hamburg-Mitte ohne den Stadtteil Wilhelmsburg, die zum Bezirk Hamburg-Nord gehörigen Stadtteile Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg, Hohenfelde, Uhlenhorst sowie den zum Bezirk Wandsbek gehörigen Stadtteil Eilbek.

Fundstelle zum Thema "Gesundheit":

Gesundheitsförderungsmanagement

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesundheitsförderungsmanagement in Hamburg-Mitte

Fakten zum Erfolg dieses Angebots: keine

Gesundheitsbezogene Daten und Informationen

Die Gesundheitsberichterstattung benötigt zur Bewertung, zur Vergleichbarkeit und zur Trendbeobachtung gesundheitsbezogener Sachverhalte eine aussagefähige Datengrundlage.

Gesundheitsberichterstattung nutzt in erster Linie vorhandene Quellen (z. B. Schuleingangsuntersuchungen, Krankenhausdiagnosedaten, Geburts- und Todesursachenstatistik der Meldeämter). Darüber hinaus werden Studienergebnisse oder Evaluationsdaten herangezogen, Befragungen durchgeführt,

ggf. auch Gutachten, Expertengespräche oder qualitative Erhebungen eingesetzt.

Eine gemeinsame Datengrundlage des Bundes stellt der Indikatorensatz der Bundesländer dar. Wichtige Indikatoren sind z. B. Bevölkerung nach Geschlecht

und Herkunft, Sterblichkeit aufgrund unterschiedlicher Erkrankungen, Säuglingssterblichkeit, Todesfälle unterhalb der allgemeinen Lebenserwartung usw..

Der Indikatorensatz stellt eine Art Grundgerüst für die Gesundheitsberichterstattung dar. Er liegt inzwischen in der dritten überarbeiteten Fassung vor.

Eine Auswahl bedeutsamer Indikatoren:

  1. Durchschnittliche Bevölkerung (Indikator 2.3)
  2. Nichtdeutsche Bevölkerung (Indikator 2.4)
  3. Fruchtbarkeitsrate (Indikator 2.10)
  4. Sterblichkeit (Indikator 3.1)
  5. Vorzeitige Sterblichkeit (Indikator 3.5)
  6. Vermeidbare Sterbefälle (Indikator 3.13)
  7. Krankenhausfälle (Indikator 3.25)
  8. Säuglingssterblichkeit (Indikator 3.53)
  9. Plötzlicher Säuglingstod (Indikator 3.53a)
  10. Gestorbene in Folge ausgewählter bösartiger Neubildungen (Indikator 3.77)
  11. Sterblichkeit Suizid (Indikator 3.88)
  12. Sterblichkeit Krankheiten des Kreislaufsystems (Indikator 3.90)
  13. Sterblichkeit Atemwegserkrankungen (Indikator 3.96)
  14. Sterblichkeit Verletzungen und Vergiftungen (Indikator 3.110)

 

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Fakten zum Gesundheitszustand im Wahlkreis: keine (auf Hamburg-Mitte bezogen)

Gesundheit im jüngeren und mittleren Lebensalter in Hamburg

Dieser Bericht beschreibt den Gesundheitszustand, die gesundheitsrelevanten Einstellungen und Verhaltensweisen im jüngeren und mittleren Lebensalter. Eine derartige umfassende Beschreibung der Gesundheit der Hamburger Bevölkerung wird hiermit zum ersten Mal vorgelegt. Die Erkenntnisse können für ein breites Spektrum von Gesundheitsakteuren von Nutzen sein und im „Pakt für Prävention - Gemeinsam für ein gesundes Hamburg“ weitere, gezielte Schwerpunktsetzungen unterstützen.

Der Bericht beschreibt auf der Grundlage der 2011 erfolgten telefonischen Befragung einer repräsentativen Hamburger Stichprobe (1.628 Personen und 206 Personen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit)den Gesundheitszustand der 20-59Jährigen. Differenziert beschrieben werden vor allem die Nutzung des Gesundheitssystems, die Einstellungen, also das Gesundheitsbewusstsein der erwachsenen Bevölkerung, sowie die gesundheitsrelevanten Verhaltensweisen in Bezug auf Ernährung, Bewegung und Genussmittel. (...)

Mehr als die Hälfte der Befragten schätzen den Wert guter Gesundheit so hoch ein, dass sie sich unabhängig von vorliegenden Erkrankungen um ihre Gesundheit kümmern.

Sind diese Unterschiede in der persönlichen Bewertung von Gesundheit als Selbstverständlichkeit bzw. als etwas, was besondere Fürsorge bedarf, mit gesundheitsrelevanten Angaben assoziiert? Im Vergleich dieser beiden Gruppen4 zeigt sich im Wesentlichen eine Übereinstimmung im Gesundheitszustand. Allerdings haben diejenigen, die sich nur im Krankheitsfall um ihre Gesundheit kümmern, tendenziell mehr Beschwerden (30% vs. 21%). Gleichzeitig - und das wundert nicht - haben sie in der Vergangenheit seltener an Maßnahmen der Gesundheitsförderung teilgenommen (27% vs. 37%).

Gesundheitszustand

Die große Mehrheit der Befragten beschreibt ihren Gesundheitszustand als sehr gut oder gut (83%).5 Konform mit den bundesweiten Ergebnissen sind Männer in ihrer Einschätzung etwas positiver.6 Familiäre Belastungen durch Haushalt, Betreuung von Kindern und/oder Pflege eines Familienangehörigen,die per se bei Männern und Frauen unterschiedlich häufig auftreten, sind nur bei Frauen mit dem Gesundheitszustand assoziiert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertungen: keine

 

Quellen: hamburg.de / de.wikipedia.org

 

Gesundheitsförderungsmanagement
Beschwerdeprofil der Hamburger Befragten in Abhängigkeit vom Geschlecht, jeweilige Anteile in Prozent (Quelle: Hamburger Befragung)

Alle Beschwerden werden von Frauen häufiger angegeben als von Männern.

Gesundheitsrelevante Merkmale im Altersgang 20-59 Jahren; jeweilige Anteile in Prozent (Quelle: Hamburger Befragung)
Unter-, Normal- und Übergewicht und Adipositas gesamt und in Abhängigkeit von Geschlecht, Alter und sozioökonomischem Status (SES), jeweilige Anteile in Prozent

Auf Grundlage von Selbstangaben ist jede/r zehnte Hamburger Befragte adipös (10%) und fast jede/r Dritte übergewichtig (31%).

 

Einhergehend mit der stetigen Zunahme chronischer Erkrankungen im Alter werden in den höheren Altersgruppen auch häufiger Beschwerden genannt.

 

 

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