Gesundheit im Wahlkreis 20 Hamburg-Eimsbüttel
Gesundheit im Wahlkreis 20 Hamburg-Eimsbüttel

Quelle: hamburg.de/eimsbuettel (Screenshot)

[Gesundheit im Wahlkreis] Hamburg-Eimsbüttel: Der Bundestagswahlkreis 20 mit 189.772 Wahlberechtigten (Stand 2013) liegt in Hamburg und umfasst den Bezirk Hamburg-Eimsbüttel.

Fundstelle zum Thema "Gesundheit":

Abschlussbericht

„Aktiv und gesund leben in Eimsbüttel“

Eine Befragung von Seniorinnen und Senioren im Bezirk Hamburg Eimsbüttel 2012 im Auftrag der Gesundheits- und Pflegekonferenz Hamburg Eimsbüttel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gesundheitliche Selbsteinschätzung

Neben Zahlen zur Krankheitshäufigkeit und dem Besuch von medizinischen Versorgungseinrichtungen, ist auch die selbsteingeschätzte Gesundheit ein wichtiger Indikator zur Erfassung des objektiven Gesundheitszustandes einer Person (Generali-Zukunftsfond 2013). Aus diesem Grund erfolgte eine Erhebung beider Parameter in der vorliegenden Seniorenbefragung.

Folgende medizinische Leistungen nahmen die Senioren in Eimsbüttel mindestens einmal in den letzten zwölf Monaten in Anspruch: Arztbesuch (89,8%), Facharztbesuch (87,8%) und Krankenhausaufenthalt (25,8%). Dahingegen wird die subjektive Gesundheit überwiegend sehr positiv eingeschätzt (linke Abbildung). Zwei Drittel (68,2%) der Befragten schätzen Ihren gesundheitlichen Allgemeinzustand als „ausgezeichnet“ oder „gut“ ein. Je jünger die Befragten, desto höher war der Anteil der mit der eigenen Gesundheit subjektiv Zufriedenen (ausgezeichnet/gut): 76,7% (60-64 Jahre), 75,4% (65-69 Jahre), 73% (70-74 Jahr), 64,8% (75-79 Jahre), 48,2% (80-84 Jahre) und 42,9% (85 Jahre und älter).

Infrastruktureller Verbesserungsbedarf

Zur Förderung der Autonomie und Zufriedenheit der wachsenden Zahl der älteren Bevölkerung bedarf es einer Stadtplanung, die den Bedürfnissen dieser Zielgruppe gerecht wird. Diesem Interesse folgend wurde in der aktuellen Seniorenbefragung die Zufriedenheit der Personen ab 60 Jahre mit der Infrastruktur im Quartier erfasst sowie ein potentieller Handlungsbedarf. Die Gesamtresultate sind nach Häufigkeit ihres Bedarfs an Verbesserungen dargestellt (rechte Abbildung).

Danach wird der größte Bedarf an Verbesserung in der Ausstattung des Stadtteils mit öffentlichen Toiletten gesehen (45,4%), gefolgt von kritischen Stimmen hinsichtlich der Situation der Radwege (35,8%), Parkplätze (33,5%), der Versorgung mit Sitzbänken und Ruhegelegenheiten (23,9%) sowie dem Zustand der Bürgersteige (23,0%) im eigenen Stadtteil der befragten Senioren. Die Analyse der Verbesserungsbedarfe nach Altersgruppen ergab zum Teil unerwartete Befunde. So sieht beispielsweise die jüngste Altersgruppe (60-64 Jahre) entgegen der Erwartungen einen höheren „großen Verbesserungsbedarf“ (43,6%) bei den öffentlichen Toiletten als die Hochaltrigen (85 Jahre und älter) mit 41,1%.

Abschlussbericht der Senioren-Befragung „Aktiv und gesund leben in Eimsbüttel“ 2012 (PDF; 1,2 MB)

weiter auf hamburg.de (Gesundheits- und Pflegekonferenz Eimbsüttel)

Fakten zum Gesundheitszustand im Wahlkreis:

Gesundheitsberichterstattung

Gesundheitsbericht Eimsbüttel 2012

Aus dem Vorwort von Bezirksamtsleiter Dr. Torsten Sevecke:

"Wohl alle wünschen wir uns ein langes Leben bei guter, wenigstens aber zufriedenstellender Gesundheit. Die Voraussetzungen dafür waren noch nie so günstig. Jeder einzelne kann wesentlich dazu beitragen, in seinem Alltag der eigenen und der Gesundheit der ihm Nahestehenden den erforderlichen Stellenwert zu geben. Eine Vielzahl von Informationen und Angeboten unterstützen ihn dabei.

In der Gestaltung unseres Gemeinwesens findet der Aspekt Gesundheit eine immer stärkere Beachtung. Das schlägt sich nieder in öffentlichen Grünanlagen ebenso wie in der Förderung von Sport und Bewegung, in der Ausrichtung auf die Bedürfnisse der älteren Generation ebenso wie in der Unterstützung von Familien.

Unser Gesundheitssystem mit seiner qualitativ hochwertigen Versorgung für alle und seinem Streben nach immer besser wirksamen Behandlungsmethoden erlaubt es uns, zuversichtlich zu bleiben, auch wenn wir von einer schwerwiegenden Krankheit betroffen sind.

Und wie steht es nun um die gesundheitliche Lage in unserem Bezirk und seinen Stadtteilen?

Der hier vorgelegte erste Basisgesundheitsbericht für Eimsbüttel enthält zahlreiche Daten und Informationen, die deutlich machen:

  • es gibt Grund, sich über eine in weiten Bereichen positive Entwicklung zu freuen und darauf stolz zu sein.
  • es gibt keinen Grund, in den Bemühungen um eine weitere Verbesserung der gesundheitlichen Lage der Eimsbüttlerinnen und Eimsbüttler und in der Auseinandersetzung mit kritischen Entwicklungen nachzulassen.

Dieser Bericht beschreibt die gesundheitliche Lage mit den Mitteln der Statistik. Das ist nicht die einzige, aber eine wichtige Methode der Situationsanalyse."

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Basisdaten zur gesundheitlichen Lage im Bezirk Eimsbüttel 1998 bis 2009

Das Gesundheitsamt des Bezirksamtes Eimsbüttel legt erstmalig einen Basisgesundheitsbericht zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung des Bezirks Eimsbüttels vor. Neben vielen erfreulich positiven Befunden sind auch einige Entwicklungen zu verzeichnen, die Anlass zur Sorge oder doch wenigstens erhöhter Aufmerksamkeit geben.

Der Bericht zeichnet mit einer Fülle von Daten die Entwicklung der Bevölkerung und ihrer Zusammensetzung, der sozialen Lage, des Geburtenaufkommens sowie der Zahl der Sterbefälle und der Todesursachen zwischen 1998 und 2009 nach. Soweit die verfügbaren Daten dies erlauben, werden die Ergebnisse für die Stadtteile gesondert ausgewiesen.

Jeder Gesundheitsbericht ist auf die Diskussion der Ergebnisse aus möglichst unterschiedlichen Perspektiven angewiesen. Deshalb wendet sich dieser Bericht sowohl an interessierte Bürgerinnen und Bürger wie an praktisch Tätige im Gesundheitswesen und in der sozialen Arbeit als auch an die politischen Verantwortungsträger.

weiter auf hamburg.de (Gesundheitsbericht Eimsbüttel 2012 erschienen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse in den Stadtteilen und Regionen

Gesundheitsbericht Eimsbüttel 2012 (PDF; 7,3 MB)

Bewertungen: keine

 

Quellen: hamburg.de / de.wikipedia.org

 

 

Selbst eingeschätzter gesundheitlicher Allgemeinzustand
Bevölkerungsentwicklung in Eimsbüttel

Bevölkerungsentwicklung in Eimsbüttel

Bevölkerungswachstum in den Stadtteilen seit 1998-2001 in %

Bevölkerungswachstum in den Stadtteilen seit 1998-2001 in %

Die Bevölkerung "U18" in % der Gebietsbevölkerung

Die Bevölkerung "U18" in % der Gebietsbevölkerung

Wachstum der Bevölkerung "65+" seit 1998-2001 in %

Wachstum der Bevölkerung "65+" seit 1998-2001 in %

Wachstum der Bevölkerung "65+" seit 1998-2001 in %
Todesfälle je 1.000 Lebendgeborene im 1. Lebensjahr in Hamburg und im Bezirk Eimsbüttel

Todesfälle je 1.000 Lebend-geborene im 1. Lebensjahr in Hamburg und im Bezirk Eimsbüttel

Wachstum der Bevölkerung "65+" seit 1998-2001 in %

Hauptdiagnosegruppen und Zahl der Todesfälle im Bezirk Eimsbüttel

Hauptdiagnosegruppen und Zahl der Todesfälle im Bezirk Eimsbüttel

Todesfälle je 100.000 Personen pro Jahr nach Kreislaufkrankheiten und Neubildungen in Deutschland, Hamburg und Eimsbüttel

Todesfälle je 100.000 Personen pro Jahr nach Kreislaufkrankheiten und Neubildungen in Deutschland, Hamburg und Eimsbüttel

Selbst eingeschätzter gesundheitlicher Allgemeinzustand

Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf in Ihrem Stadtteil?

Wo sehen Sie Verbesserungsbedarf in Ihrem Stadtteil?

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