Gesundheit im Wahlkreis 27 Oldenburg – Ammerland

Quellen: oldenburg.de; ammerland.de (Screenshots)

[Gesundheit im Wahlkreis] Oldenburg – Ammerland: Der Bundestagswahlkreis 27 mit 282.500 Wahlberechtigten (Stand 2013) liegt in Niedersachsen und umfasst die Stadt Oldenburg (Oldenburg) und den Landkreis Ammerland.

Fundstelle zum Thema "Gesundheit":

Institutionalisiertes Projekt

GUSTL - Guter Start ins Leben

Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern des Gesundheitsamtes beraten Eltern mit Nachwuchs

Die Stadt Oldenburg startete im Sommer 2009 das auf fünf Jahre begrenztes Projekt GUSTL (Guter Start ins Leben). Finanziert wurde dies bis Ende Mai 2014 durch die Oldenburger Sozialstiftung und den Bezirksverband Oldenburg.

Seit dem 1. Juni 2014 ist das Team GUSTL eine feste Institution bei der Stadt Oldenburg. Familienhebammen und Kinderkrankenschwestern des Gesundheitsamtes informieren und beraten Familien mit ihren Babys, bieten praktische Hilfen an und nehmen sich Zeit für Fragen der Eltern.

Die Mitarbeiterinnen bieten allen Familien einen Termin für einen Hausbesuch an. Bei diesem Besuch überreichen sie ihnen eine Mappe mit wichtigen Informationen, Ansprechpartnern und Institutionen rund um das Kind und bringen ein Begrüßungsgeschenk mit. Bei Bedarf sind auch weitere Besuche möglich, die bis zum ersten Geburtstag des Kindes in Anspruch genommen werden können. Auf Wunsch kann GUSTL auch werdende Eltern bereits vor der Geburt begleiten. Das Angebot ersetzt nicht die Wochenbettbetreuung durch die „persönliche“ Hebamme.

Aus dem PDF-Dokument "Kind und Wetter" im Download-Angebot "Die Mappe und ihr Inhalt":

Babys im Winter

Auch im Winter brauchen Babys viel Licht und Sauerstoff. Frische Luft und die unterschiedlichen Reize kalter und warmer Temperaturen stärken das Immunsystem.

Es gelten folgende Grundregeln:

  • Egal ob es nieselt, leicht regnet oder schneit mit dem Baby ausfahren, nur bei extremer Kälte, Wind und Nebel bleiben Sie mit kleinen Kindern (bis sechs Monate) besser zu Hause.
  • Einkleiden in Zwiebeltechnik, nicht zu fest und nicht zu warm.
  • Prüfen Sie die Hauttemperatur Ihres Babys im Nacken oder am Hals.
  • Die Wohnung regelmäßig lüften um die Viruslast zu senken.
  • Trockene Heizungsluft macht die Atemwege anfälliger: Legen Sie ein nasses Handtuch auf die Heizung.
  • Zum Schlafen braucht das Baby auch jetzt nur eine Zimmertemperatur von 18 bis 19 Grad.
  • Schützen Sie bei starker Kälte das Gesicht mit einer speziellen Creme, die nur wenig Wasser enthält.
  • Wärmflaschen und Körnerkissen können ein hohes Verbrennungsrisiko für Kinder bedeuten.

Nutzen Sie unbedingt einen Winterschlafsack statt Bettdecke (SIDS Gefahr)!

Kinder und Wetter (PDF; 348 KB)

weiter auf oldenburg.de (Guter Start ins Leben)

Fakten zum Gesundheitszustand im Wahlkreis:

Gesundheitsbericht für den Landkreis Ammerland (2007)

Krebserkrankungen und Früherkennung

Aus Kapitel 3.5:

Vergleich zu überregionalen Daten

Für dieses Kapitel wurden vom Epidemiologischen Krebsregister Niedersachsen (EKN) sowohl Erkrankungsmeldungen als auch Sterbefallzahlen für Krebs insgesamt und die bei Männern und Frauen jeweils häufigsten Diagnosen Darmkrebs*, Lungenkrebs*, Prostatakrebs* und Brustkrebs* ausgewertet und ein Vergleich mit überregionalen Daten versucht. Für diese Diagnosen liegen sowohl für die Todesfälle als auch für die Erkrankungsmeldungen ausreichend große und interpretationsfähige Zahlen vor.

Zusammenfassung:

Die beobachtete Gesamt-Krebssterblichkeit liegt im 10-Jahres-Zeitraum 1995-2004 sowohl für Männer als auch für Frauen unter dem niedersächsischen Durchschnitt. Die vergleichsweise niedrigere Krebssterblichkeit im Landkreis Ammerland geht zu einem Großteil auf Krebsdiagnosen zurück, die mit dem Rauchen assoziiert sind (Lungenkrebs).

Für die Diagnosen Brustkrebs und Prostatakrebs sind allerdings vergleichsweise höhere Meldungen an Neuerkrankungen zu beobachten. Diese erhöhten Erkrankungsmeldungen für Brustkrebs bei gleichzeitig niedrigerer Brustkrebssterblichkeit sind vermutlich auf eine vergleichsweise hohe Inanspruchnahme von Früherkennungsuntersuchungen im Ammerland zurückzuführen. Dieses gilt auch für Prostatakrebs. Hier gehen die erhöhten Erkrankungsmeldungen mit einer im niedersächsischen Durchschnitt liegenden Prostatakrebssterblichkeit einher.

Bilderstrecke

 

 

 

 

 

 

 

 

Bewertungen: keine

Quellen: oldenburg.de; ammerland.de; de.wikipedia.org

Gesundheitsbericht im Landkreis Ammerland (2007): Krebserkrankungen und Früherkennung >>>

 

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