Gesundheit im Wahlkreis 31 Mittelems

Quellen: emsland.de; grafschaft-bentheim.de (Screenshots)

[Gesundheit im Wahlkreis] Mittelems: Der Bundestagswahlkreis 31 mit 228.051 Wahlberechtigten (Stand 2013) liegt in Niedersachsen und umfasst das Gebiet des Landkreises Grafschaft Bentheim und vom Landkreis Emsland das Gebiet der Gemeinden Emsbüren, Geeste, Haselünne, Lingen (Ems), Meppen und Salzbergen sowie der Samtgemeinden Freren, Herzlake, Lengerich und Spelle.

Fundstelle zum Thema "Gesundheit":

Gesundheitsförderung

Was ist Inklusion?

 

 

 

 

 

 

Inklusion ist gelungen, wenn jeder Mensch von der Gesellschaft akzeptiert wird. Genau so, wie er ist. Weil Unterschiede normal sind.

Mit Inklusion wird aus dem Nebeneinander ein Miteinander und ein gemeinsamer Alltag ist selbstverständlich.

Teilhabe von Menschen mit Behinderung ist ein Menschenrecht und kein Akt der Fürsorge oder Gnade. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen stellt dies klar und konkretisiert damit eindeutig grundlegende Menschenrechte für die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen. Sie

erfasst unter anderem Lebensbereiche wie z.B. Barrierefreiheit, persönliche Mobilität, Gesundheit, Teilhabe am politischen Leben, Gleichberechtigung und Nichtdiskriminierung.

Jeder kann helfen, den Weg zur Inklusion zu verkürzen. Denn Inklusion heißt, dass alle mitmachen, ob weiß oder schwarz, ob gesund oder krank, ob behindert

oder nicht. Barrierefrei bedeutet, dass jeder ohne Hilfe jederzeit in seinem Umfeld zurechtkommen kann. Schließlich bleibt keiner außen vor, wenn wir mit der

Einrichtung von Barrierefreiheit die inklusive Gesellschaft auf den Weg gebracht haben.

 

Quelle: Selbsthilfe Magazin Rundum - Ausgabe 2015 (PDF; 2,9 MB)

weitere Downloads und Materialen zur Gesundheitsförderung und Selbsthilfe im Landkreis Grafschaft Bentheim auf selbsthilfe.grafschaft-bentheim.de

Fakten zum Gesundheitszustand im Wahlkreis:

Gesundheit im Landkreis Emsland

Kinder- und Jugendgesundheitsbericht 2014

Zusammenfassung mit Kernaussagen:

1. Schuleingangsuntersuchung

  • Die Zahl der Einschulungskinder ist von 2010 bis 2013 um rd. 13% deutlich zurückgegangen.
  • Die Impfraten für Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten und Kinderlähmung sind mit mindestens 97% auf einem guten Impfniveau; die Impfraten für Masern, Mumps und Röteln sowie Hepatitis B betragen über 95%.
  • Im Laufe der letzten Jahre zeichnet sich im Emsland der Trend zu einer früher einsetzenden Betreuung in Kindertagesstätten und einer damit insgesamt längeren Betreuungsdauer ab.
  • Der Anteil der einzuschulenden Kinder ohne vorherige Betreuung in einer Kindertagesstätte sank in den letzten Jahren deutlich auf zuletzt 0,5%.
  • Beim Übergewicht und Untergewicht zeigen sich nur geringe Veränderungen, 80% der Kinder sind normalgewichtig.
  • Bei ca. 20% aller Einschulungskinder besteht ein kontrollbedürftiger Sehbefund.
  • Bei ca. 10% aller Einschulungskinder besteht ein kontrollbedürftiger Hörbefund.
  • Ca. 15 % aller Einschulungskinder haben eine Sprachstörung.
  • Jedes Jahr werden Kinder wegen unterschiedlicher Auffälligkeiten von der Einschulung zurückgestellt; Jungen erhalten annähernd doppelt so häufig eine

Zurückstellungsempfehlung wie Mädchen.

  • Der Anteil der Kinder mit einem zu vermutenden Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung liegt kontinuierlich bei 4-5%.

2. Kinderzahngesundheit

  • Im Schuljahr 2012/2013 wurden bei insgesamt 12.192 Kindern zahnärztliche Untersuchungen durchgeführt; davon wiesen 60 % ein primär gesundes Gebiss auf.
  • Der Schwerpunkt der zahnärztlichen Untersuchungen liegt dabei in Kindertagesstätten und Förderschulen.
  • 90% der Krippenkinder und über 70% der Kindergartenkinder haben ein primär gesundes Gebiss, 43% der Kinder im Grundschulalter sind zahngesund, bei den Förderschulen liegt der Anteil an primär gesunden Gebissen bei 33%.
  • Ein Stichprobenvergleich aus dem Jahr 2006/2007 zeigt, dass 43% der Förderschüler im Gegensatz zu 20% der Realschüler Zahnschäden aufweisen.
  • Im Schuljahr 2012/2013 wurden über 19.000 Zahnprophylaxeimpulse für Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren gegeben, nahezu alle Kindergärten und Förderschulen wurden aufgesucht.

3. Begutachtungen

  • Die Gutachten für ambulante Frühförderung stellen den größten Anteil der Gesamtgutachten dar.
  • Eine gemeinsame Hilfeplanung mit den emsländischen Frühförderstellen stellt passgenaue Förderkonzepte sicher.
  • Die jährliche Anzahl der Erstanträge für ambulante Frühförderung liegt fast konstant bei 600, die Befürwortungsquote liegt bei über 95%.
  • Jährlich werden ca. 200 Anträge auf teilstationäre heilpädagogische Förderung gestellt; ein großer Anteil hiervon sind Anträge auf integrative Betreuung in einer Kindertagesstätte.
  • Im Rahmen des Sprachheilsprechtages werden dem Fachberater jährlich ca. 400 Kinder vorgestellt.
  • Die Anträge auf Schülerbeförderung aus gesundheitlichen Gründen haben in den letzten Jahren stark zugenommen.

4. Projekte

  • In den seit 2003 angebotenen bedarfsorientierten Untersuchungen in den Kindertagesstätten wurden bislang ca. 5.500 Kinder vorgestellt. Die Ziele dieser mittlerweile etablierten Untersuchungen sind, früher als bisher passgenaue Hilfen und Förderangebote zur Verfügung zu stellen und Eltern sowie Erzieherinnen zu beraten.
  • Leistungen in dem Bereich der frühen Hilfen verursachen nicht nur Kosten, sondern erbringen auch einen „Benefit“ und sind als Investitionen zu betrachten, die sich langfristig auszahlen.
  • Die vom Landkreis Emsland initiierten Projekte „Kindernetz“ und „Kindernest“ ermöglichen einen niederschwelligen Zugang zu allen Familien. Sie tragen dazu bei,die gesundheitliche Versorgung von Kindern zu verbessern, die im Landkreis Emsland vorhandenen Förder- und Hilfsangebote für Familien bekannter zu machen und die Inanspruchnahme zu steigern.
  • Das Beratungsangebot des Kindernetzes haben bislang ca. 600 Familien in Anspruch genommen.
  • Bei den Impfpasskontrollen in den 6. Klassen liegt der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die an diesem Angebot teilnehmen, bei 85%.
  • Der Landkreis Emsland war eine der drei niedersächsischen Modellregionen im Projekt „Zukunftsregion Gesundheit“. Im Rahmen der Gesundheitsförderung von Kindern rückte insbesondere die Förderung der seelischen Gesundheit in den Vordergrund. Es ist gelungen, das Projekt „Förderung der seelischen Gesundheit von Kita-Kindern“ flächendeckend im Landkreis Emsland umzusetzen. Ein großer Teil der Familienzentren hat daran teilgenommen. Dieses Projekt wird auch weiterhin fortgeführt.

 

 

 

 

 

 

 

Bewertungen: keine

Quellen: emsland.de; grafschaft-bentheim.de; de.wikipedia.org

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