News-Archiv Ukraine-Krieg

News-Archiv Ukraine-Krieg

18. Mai 2022

Russischer Militärexperte: „bewaffneter Konflikt in der Ukraine liegt nicht im nationalen Interesse Russlands“

Im russischen Staatsfernsehen äussert sich der ehemalige Oberst Michail Chodarjonok pessimistisch zur Kriegslage in der Ukraine.

Russland müsse damit rechnen, dass schon bald eine Million ukrainische Soldaten mit westlichen Waffen ausgerüstet sei. Zudem sei es ein in Russland verbreiteter Irrglaube, dass die Kampfmoral der ukrainischen Soldaten zurückgehe. Vielmehr seien die ukrainischen Soldaten hochmotiviert, ihr Heimatland gegen Russland zu verteidigen. Chodarjonok beklagt auch die «komplette geopolitische Isolation» Russlands. Diese Position müsse überwunden werden.

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15. Mai 2022

Wehrfähigkeit

Campino: „Wir können es uns nicht leisten, völlig wehrlos gegenüber Despoten zu sein“

Rocksänger Campino stellt angesichts des Ukrainekriegs alte Grundsätze auf den Prüfstand, etwa die Frage nach dem Dienst an der Waffe: „Ich persönlich habe den Kriegsdienst 1983 verweigert. Das würde ich heute, unter diesen Umständen, wenn ich jetzt meine Einberufung bekäme, wahrscheinlich nicht mehr tun“, sagte der Frontmann der Band Die Toten Hosen der Deutschen Presse-Agentur.

„Gerade lernen wir doch eindrücklich, warum eine Identität als Europäer so wichtig ist und warum wir eine Wertegemeinschaft sein müssen“, so der Musiker mit dem bürgerlichen Namen Andreas Frege. Und weiter: „Das hat dann leider auch etwas mit Aufrüstung zu tun. Wir können es uns nicht leisten, völlig wehrlos gegenüber Despoten zu sein, wie Putin einer ist, der alte Machtfantasien auslebt. So einen Mann kann man nur stoppen, wenn er auch Respekt vor der Gegenseite hat.“ (Quelle: spiegel.de / dpa)

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12. Mai 2022

Menschenrechte

Amnesty-Generalsekretärin: Putin hasst Ukrainer

In der russischen Führung um Präsident Wladimir Putin herrscht nach Ansicht der Generalsekretärin der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, Agnès Callamard, ein „Hass“ gegen alle Ukrainer. Die in diesem Krieg eingesetzte Gewalt sei auf das von der Führung geschaffene Systemdenken zurückzuführen. „Gewalt wird zur Haupthandlungsweise, sie wird toleriert und manchmal sogar verherrlicht. (...) Es gibt keine Kontrolle, und dies schafft die Bedingungen für gewalttätiges Verhalten, es gibt ein Regime der Straflosigkeit“, wurde Callamard von der Agentur Unian zitiert. weiterlesen >> (zeit.de / dpa)

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