Aktuelles

Die Corona Webmap von Esri visualisiert tagesaktuell die vom Robert Koch-Institut registrierten Infektionsfälle in Deutschland. Die Daten werden beim Anklicken auf die Karte angezeigt.

Welche Gesundheistvorsorge braucht es für die Zukunft?

Beim virtuellen Hauptstadtkongress wurde in diesem Jahr die „Berliner Erklärung“ präsentiert, für die „etwa 40 Experten (...) in drei interdisziplinären Zukunftswerkstätten“ zehn pointierte Thesen zur „Gesundheitsvorsorge der Zukunft“ entwickelt haben. Das im Juni 2019 gestartete Projekt erfolgte auf Initiative des Wissenschaftsverlags Springer Medizin und mit finanzieller Unterstützung durch das Pharmaunternehmen Pfizer.

Der wissenschaftliche Schirmherr der Initiative, Prof. Dr. med. Reinhard Busse (TU Berlin), beschreibt die beiden wichtigsten Botschaften so:

  • „,Vorsorge‘ muss im Gesundheitssystem einen wichtigeren Anteil einnehmen, etwa bei konsequenter Datennutzung zur Vermeidung von Medikationsfehlern oder einer ,Quartärprävention‘ unnötiger medizinischer Leistungen.“
  • „,Vorsorge‘ geht weit über das Gesundheitssystem hinaus und muss viele Bereiche wie Bildung, Arbeit, Verkehr oder Umwelt einschließen. Auch dort wird über Gesundheit und über Gesundheitschancen entschieden. Wir brauchen eine „Health in All Policies“. Das Präventionsgesetz von 2015 greift mit dem Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung zu kurz.“

zur Webseite der Berliner Erklärung

Die Corona-Pandemie verdeutlich mit ungeahnter Vehemenz die Bedeutung dessen, wofür die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit (DEUGE) e.V. seit ihrer Gründung im Jahr 2007 eintritt: eine ganzheitliche Herangehensweise an die Phänomene Gesundheit und Lebensqualität. Im immer noch aktuellen Leitbild der DEUGE von 2011 heißt es unter der Zwischenüberschrift „Motor für gesellschaftlichen Wandel“:

„Gesundheit kann langfristig nur in gesunder Umgebung gedeihen. Das bedeutet, dass das als ,Gesundheitssystem‘ bezeichnete Versorgungswesen für sich genommen nur in begrenztem Umfang zur Gesundung unserer Gesellschaft beitragen kann, in der es auch an anderen Stellen ,krankt‘. Die große Herausforderung und zugleich enorme Chance besteht darin, die täglich erfahrbaren Friktionen von Freiheit und Verantwortung, Individualismus und Kollektiv, Menschlichkeit und Wirtschaftsgefüge, Wettbewerb und Kooperation, Innovation und Tradition durch ein Umdenken in der Gesundheitsbranche aufzulösen und als nachhaltigen Paradigmenwechsel gesamtgesellschaftlich verfügbar zu machen.

Daran könnten über den Versorgungsbereich hinaus auch unser gesamtes Wirtschaftssystem und andere relevante Gesellschaftsbereiche gesunden.“

Die von der DEUGE propagierte gesundheits- und ergebnisorientierte Haltung des mündigen Bürgers ist jetzt auch ein „Muss“ für Politik, Akteure und Gesamtgesellschaft, um in der weiter andauernden Pandemiesituation so wenig Schäden wie möglich zu verursachen und zu erleiden. Sie bleibt es auch danach, um aus den gemachten Erfahrungen die richtigen Konsequenzen für eine gesündere Zukunft zu ziehen. Wie die aktuelle Entwicklung mit steigenden Infektionszahlen unter dem Damoklesschwert erneuter Lockdown-Maßnahmen verdeutlicht, liegt der Schlüssel zur Überwindung der Seuchengefahr und anderer existenzieller Herausforderungen nicht (allein) in den Händen von Regierungen und Gesetzgebern, sondern primär im verantwortlichen Handeln jedes Einzelnen.

Aktuell

Coronavirus

Informationen zu SARS-CoV-2 und COVID-19:

Übersichtsseite des Robert-Koch-Instituts

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Schutzmaßnahmen des RKI als PDF

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Aktuelle Risikobewertung des RKI

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FAQ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

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FAQ des Bundesgesundheitsministeriums

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WHO: Coronavirus disease (COVID-19) advice for the public

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06.08.2020
Stellungnahme der Ad-hoc-Kommission SARS-CoV-2 der Gesellschaft für Virologie: SARS-CoV-2-Präventionsmassnahmen bei Schulbeginn nach den Sommerferien
Stellungnahme GfV_Bildungseinrichtungen_20200806_final_sent (g-f-v.org)

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05.08.2020
Ein Plan für den Herbst
Gastbeitrag von Prof. Dr. med. Christian Drosten (zeit.de)

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Corona Warn-App:
Aufruf der Bundesregierung

Die wichtigsten Fragen zur Corona-Warn-App des Bundes (welt.de)

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Dr. Ellis Huber, Vorstandsvorsitzender des Berufsverbandes der Präventologen:
Die Corona Pandemie, gute Medizin und das normale Sterben (praeventologe.de)
Das Virus, die Menschen und das Leben – die Corona-Pandemie und die alltägliche  
Gesundheitsversorgung (PDF)


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Prof. Dr. med. Matthias Schrappe, Hedwig Francois-Kettner u.a.: Datenbasis verbessern - Prävention gezielt weiterentwickeln - Bürgerrechte wahren

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Netzwerk Evidenzbasierte Medizin: "Covid-19 - Wo ist die Evidenz?"

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Stellungnahme der Leopoldina, Nationale Akademie der Wissenschaften: „Coronavirus-Pandemie in Deutschland"

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Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ): Infos für Eltern und Tipps für Kids in Corona-Zeiten

Wertschöpfung

Editorial

Wie kann die Gesundheitswirtschaft gesund wachsen?

Mit dieser Frage scheint sich kaum jemand zu beschäftigen. Dabei ist sie von zentraler Bedeutung. Denn die Ausrichtung auf ein gesundes Wachstum ist nicht nur für das Gesundheitswesen relevant, sondern für unser gesamtes Wirtschaftssystem. Und damit für die globale Lebensgemeinschaft.

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GesundheitSpenden!

Blutspende

Aufruf zur Blutspende durch DRK

Der Bedarf an Blutkonserven ist laut dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) nach einem Tief zu Beginn der Corona-Krise wieder stark angestiegen. Doch weil weiterhin viele geplante Blutspendetermine abgesagt werden, drohen die Vorräte knapp zu werden, warnte der Blutspendedienst West.

"Corona hat alles komplett durcheinandergewirbelt", sagte Sprecher Stephan David Küpper. Der Bedarf an Blutpräparaten sei nach einem Rückgang sprunghaft wieder gewachsen, weil nach dem coronabedingten Verzicht auf viele Eingriffe inzwischen wieder mehr operiert werde. "Die Kliniken fahren Volllast, aber wir können die Termine nicht zurückholen", erklärte er die aktuelle Sorge des Blutspendewesens.

Von Mai bis Ende August seien allein in NRW bislang mehr als 450 geplante Termine abgesagt worden, mehr als jeder Fünfte, so Küpper. Das entspreche etwa 21.000 Blutkonserven. "Jeder Blutbeutel, der uns fehlt, hat Auswirkungen auf die Versorgungslage", sagte er. Der DRK-Blutspendedienst deckt nach eigenen Angaben etwa drei Viertel des Gesamtbedarfs an Blutspenden. (dpa)


Ruhig Blut - Blutspenden in Zeiten des Coronavirus (Sars-CoV-2)

Blutspenden finden weiterhin statt und werden dringend benötigt! Chronisch Kranke und Krebspatienten sind auch jetzt auf lebensrettende Blutkonserven angewiesen.

Deshalb ruft das DRK jeden auf, Blut zu spenden, der sich fit und gesund fühlt!

Blutspendetermine finden Sie über die Terminsuche auf der DRK-Website. 

Blutspendetermine sind von Kontaktverboten und Ausgangssperren nicht betroffen!

Weitere Informationen auf der der Sonderseite des DRK zu Corona >>



Bei den Daten handelt es sich um Angaben zu:

  • Geschlecht
  • Alter in 5-Jahres-Schritten
  • Gewicht in 5 kg-Schritten
  • Körpergröße in 5 cm-Schritten
  • Gesundheits- und Aktivitätsdaten:
    zum Schlafverhalten, Herzfrequenz und Körpertemperatur
  • Postleitzahl.


 

Datenspende

Corona-Datenspende-App des Robert Koch-Instituts

Daten von Fitnessarmbändern und Smartwatches, sogenannten Wearables, können Hinweise auf Symptome einer Infektion mit COVID-19 liefern.

Mit Hilfe der Corona-Datenspende-App können Bürgerinnen und Bürger diese Daten dem Robert Koch-Institut zur Verfügung stellen. Zusammen mit Daten aus anderen Quellen, z.B. den offiziellen Meldedaten, helfen die Daten der Wearables den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die Ausbreitung des Coronavirus besser zu erfassen und zu verstehen.

Die Corona-Datenspende erfolgt freiwillig und pseudonymisiert.





















GesundheitSpender

Wie kann ich Gesundheit spenden?

Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir Gesundheit spenden können. Manche davon spielen im tägllichen Leben eine Rolle. Bei anderen gilt, dass wir darauf vorbeitet sein sollten, wenn der Not- oder Ausnahmefall eintritt. Etwa wenn unsere Erste Hilfe benötigt wird. Blut-, Knochenmark- und Organspende sind weithin bekannt, aber wissen Sie auch über die Gewebespende Bescheid?

Auf kollektiver Ebene können sich Unternehmen durch ihr betriebliches Gesundheitsmanagement  als Gesundheitsspender erweisen. Auch wer sich gegen übertragbare Infektionskrankheiten impfen lässt, leistet damit – neben dem Eigenschutz – einen gemeinschaftlichen Gesundheitsbeitrag.

Last not least: Humor hilft heilen und Lachen ist gesund. Für die Gesundheit Anderer (und für die eigene) können wir im privaten und beruflichen Alltag mehr tun, als uns häufig bewusst ist. Und das in verschiedenen Rollen, etwa als Eltern, Lehrer, Kollegen, Freunde oder einfach Mitbürger. Eine liebevolle, gesunde Erziehung, eine gute Bildung und ein empathisches Miteinander spenden Gesundheit – jeden Tag.

GrippeWeb

Spenden Sie der Wissenschaft jede Woche eine Minute!

Seit 2011 gibt es mit GrippeWeb das erste Web-Portal, das in Deutschland die Aktivität akuter und grippeähnlicher Atemwegs-erkrankungen beobachtet und dazu Informationen aus der Bevölkerung selbst verwendet. Das Robert Koch.Institut (RKI) sucht weitere Teilnehmer, die jede Woche eine kurze Mitteilung senden. Weitere Informationen und Teilnahmemöglichkeit >>

DEUGE

Ergebnisqualität und Prävention

Seit ihrer Gründung vor über zehn Jahren hat die Deutsche Gesellschaft für Gesundheit e.V. (DEUGE) als Impulsgeber die Themen Ergebnisqualität und Prävention in der Gesundheitsversorgung im Fokus.

Der öffentliche Diskurs und die Blickrichtung ist immerhin ein Stück in die richtige Richtung gerückt. Gleichwohl spielen beide Fokusthemen im praktischen Alltag immer noch eine viel zu wenig beachtete Rolle. Die schlummernden Innovations- und Verbesserungspotenziale harren weiter ihrer Ausschöpfung. 

Gemeinsam für mehr Gesundheit!












Als eine dem Individual- und Gemeinwohl verpflichtete Organisation setzen wir uns für mehr Gesundheit in, für und aus Deutschland ein.

Wir sind gänzlich unabhängig von politischen, finanziellen oder sonstigen Sekundärinteressen. Wir sind einzig unserem Gesundheitsauftrag (Leitbild) und dem Leitziel des Patienten- und Bürgernutzens verpflichtet, das allein die Interessen aller Beteiligten vereinen kann.

Die DEUGE vernetzt Akteure der Gesund-heitswirtschaft und anderer Branchen für ein transparentes, vertrauensvolles und ergebnis-orientiertes Zusammenwirken und sie bietet Bürgern und Patienten eine seriöse und unabhängige Anlaufstelle für gesundheits-orientierte Beratung und Hilfestellung.


Nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

Alles Gute für Ihre Gesundheit!!

Menschliche Vernetzung

DEUGE aktiviert

GESUNDHEIT SPENDEN!

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet einen Organspendeausweis zum interaktiven Sofortausdruck an. Sie weist darauf hin, dass der so erstellte Ausweis an keiner offiziellen Stelle registriert oder hinterlegt wird.

Weiter auf organspende-info.de

Leben retten kann so einfach sein!

Für eine Blutspende werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen. Wie das geht und was es bringt, stellen die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auf ihrer Website dar. Zitat:

"Bei der Blutspende besteht keine Ansteckungsgefahr und es schadet nicht

der Gesundheit, sondern fördert sie eher.

Vor allem aber: Eine Blutspende kann für einen anderen Menschen lebensent- scheidend sein!"

Weiter auf einfachlebenretten.de

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